Gemeinschaftsschulteil

Der Gemeinschaftsschulteil ist geprägt von dem Gedanken des längeren gemeinsamen Lernens, d.h. dass die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 9./10. Klasse in ihrem Klassenverband verbleiben und automatisch von Klassenstufe zu Klassenstufe aufsteigen. Nur am Ende der 9. Klasse erfolgt das Aufsteigen per Versetzungsbeschluss (Link Gemeinschaftsschulverordnung).

Sofern die personelle Besetzung es zulässt, ist angedacht, dass die in der 5. Klasse eingesetzten Klassenleiterteams, also mindestens 2 Kolleginnen und Kollegen, die Schülerinnen und Schüler bis zu ihrem Schulabschluss begleiten und durchgängig eine Klassenleitungsstundeerhalten.

Die Isarnwohld-Schule hält pro Jahrgang eine sogenannte I(nklusions)klasse vor, in der Kinder mit speziellem Förderbedarf unterrichtet werden.

In den Klassenstufen 5 und 6 erfolgt der Unterricht in binnendifferenzierender Form.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten verbindlich bis einschließlich Klassenstufe 7 Unterricht in dem Fach Naturwissenschaften (Nawi). Ab Klasse 8 darf die Schule entscheiden, ob sie statt im Fach Nawi Unterricht in den Einzelwissenschaften Biologie, Chemie und Physik erteilen lässt.

Die neue Gemeinschaftsschulverordnung (Link) sieht vor, dass einschließlich bis Klasse 7 Berichtszeugnisse zu erstellen sind, auch Klassenarbeiten werden in Berichtsform kommentiert.

Ferner erhalten die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 Wahlpflichtunterricht (WPU). Sie können einen Kurs aus den Profilen Verbraucherbildung/Technik, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Französisch und Ästhetische Bildung/Sport wählen. WPU wird vierstündig erteilt und muss für 4 Jahre belegt werden.

Darüber hinaus besteht ab Klasse 7 die Möglichkeit, in einem Fach oder wenigen Fächern leistungsdifferenzierende Kurse einzurichten, also nicht binnendifferenziert weiter zu arbeiten.

Am Gemeinschaftsschulteil können der Förderschulabschluss, der erste allgemeinbildende Schulabschluss und der mittlere Schulabschluss erworben werden.
Die Flexible Ausgangsphase zum Erwerb des ersten allgemeinbildenden Schulabschlusses ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich bei Bedarf für das 8. und 9. Schuljahr ein Jahr länger, also drei Jahre, Zeit nehmen zu können.
Nach Ablegung des mittleren Schulabschlusses ist der Übergang in die gymnasiale Oberstufe auf 2 Wegen möglich,
zum einen über den qualifizierten mittleren Schulabschluss, zum anderen über das Versetzungszeugnis am Ende der 10. Klasse. Bitte entnehmen Sie die konkreten Voraussetzungen für die Aufnahme in die Oberstufe der Gemeinschaftsschulverordnung (Link).

Die Kontingentstundentafel für Gemeinschaftsschulen (Link) sieht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 sechzig Wochenstunden, für die Klassenstufen 7-10 128 Wochenstunden vor. Jeweils 5 Wochenstunden (einschließlich der KLassenleitungsstunde) sind sogenannte Intensivierungsstunden, in denen die Schülerinnen und Schüler zwecks spezieller Förderung in kleineren Lerngruppen von 2 Fachlehrkräften unterrichtet werden.

Im Anschluss an den Unterricht können die Schülerinnen und Schüler nach der Mittagspause an unserem umfangreichen Förder- oder AG-Angebot teilnehmen (Link AG-Angebot).