Fachschaften: Religion

Der Religionsunterricht gehört zum Fächerkanon in der Schule, da er sich wie alle Fächer auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule bezieht.
In einer zunehmend komplexer werdenden Welt kommt diesem Unterricht eine besondere Bedeutung zu.

Die Isarnwohld-Schule ist aufgrund ihrer Größe ebenfalls ein sehr komplexes und vielfältiges System. Den Herausforderungen, die damit verbunden sind, begegnete der Religionsunterricht in besonderer Weise.

So unterrichten die Religionslehrerinnen und Religionslehrer Religion,

  • weil es wichtig ist, über uns, über unsere Mitmenschen, über die Welt und über Gott nachzudenken, damit wir uns selbst und unsere Rolle in der Welt begreifen.
  • weil es sich lohnt, aus dem Blickwinkel des Christentums und aus der Sicht anderer Religionen Antworten nach dem Sinn des Lebens zu suchen.
  • weil es dem friedlichen Zusammenleben dient, nach gemeinsamen Werten zu suchen, aber auch zu lernen, bestehende Werte kritisch zu überprüfen.
  • weil es sich lohnt, mit der Grundlage unserer eigenen Kultur vertraut zu sein.
  • weil es immer wichtiger wird, in einer globalisierten Welt über andere Religionen, Kulturen und Weltanschauungen informiert zu sein, damit man andere Menschen besser verstehen kann und die Hintergründe zahlreicher aktueller Konflikte durchschaut.
  • weil es für eine lebenswerte Zukunft keinen anderen Weg gibt als zu lernen, wie wir Lösungen für friedliche Wege aus Konflikten finden, wie wir verantwortlich mit unserer Umwelt umgehen können, wie wir glücklich werden können.

Auf diesen Grundlagen planen wir Unterricht und z.B. ein Projekt, dass dem Abbau von Vorurteilen in den ehemals getrennten Schularten dienen soll.
Wir unterstützen das Bemühen eine Schule ohne Rassismus zu werden.

Wer für die globalisierte Welt gerüstet sein will, muss im Kleinen beginnen und bei den Kleinsten.