Schulknigge

Nach langen und intensiven Beratungen ist in der AG Pädagogische Grundlagen und Kommunikation folgender Schulknigge als eine Art Schulordnung entstanden. Er ist in allen Gremien der Schule diskutiert und abgesegnet worden. Alle Schülerinnen und Schüler haben ihn bereits erhalten und sollen mit ihrer Unterschrift die Kenntnisnahme bestätigen. Gleiches gilt entsprechend für die Lehrkräfte unserer Schule.

Schulknigge der Isarnwohld-Schule Gettorf

Stand 05.12.2011

Im Folgenden werden wegen der einfacheren Lesbarkeit nur die männlichen Formen verwendet. Schülerinnen und Lehrerinnen sind ausdrücklich mit einbezogen.
NEU: Der Schulknigge ist in vielen weiteren Landessprachen in Kurzform verfügbar!

Englisch (English)    Dari (درى)    Deutsch (Symbole)     Estnisch (Eesti)     Farsi (فارسی)     Arabisch (هـنـا تـجــد قـواعـد و قـوانـيـن الـمـدرســة بـاللـغـة الــعـربـيـة)     Russisch (ру́сский)    Spanisch (Español)    Deutsch (kurz))    Albanisch    Französisch

I. Höflichkeit erleichtert das Zusammenleben.

Höflichkeit und Rücksichtnahme sind ein Zeichen von Stärke. Dazu gehört für alle an Schule Beteiligten:

  • andere zu grüßen
  • die Tür aufzuhalten
  • den anderen auch einmal den Vortritt zu lassen
  • sich zu bedanken
  • sich zu entschuldigen
  • freundlich zueinander zu sein
  • den anderen ausreden zu lassen
  • Drängeln und Schubsen zu vermeiden
  • nicht unnötig laut zu sein.


II. Eine positive Schul- und Lernatmosphäre wird durch Fairness, Toleranz und Rucksichtnahme gefordert.

  • Körperliche und verbale Gewalt wie auch Mobbing werden an der Schule nicht geduldet.
  • Ich verhalte mich fair und respektvoll gegenüber meinen Mitschülern.
  • Ich bemühe mich, dass weder Lehrer noch Mitschüler durch mich gestört werden.
  • Nach dem Klingeln zur Stunde gehe ich zügig in die Klasse und stelle die Unterrichtsmaterialien bereit.
  • Ist nach 10 Minuten noch keine Lehrkraft da, gehen die Klassensprecher zum Sekretariat und sagen Bescheid.
  • Während des Unterrichts trage ich weder Jacken und Mützen. Wo Garderoben vorhanden sind, hänge ich Bekleidung an die Garderobe.
  • Wertgegenstände, die ich in der Schule nicht unbedingt benötige, lasse ich zu Hause.
  • Elektronische Medien und Handys schalte ich beim Betreten des Schulgelandes aus und packe sie sicher weg. Dies gilt auch fur die Pausen. Nach Absprache mit den Lehrkräften können Ausnahmen gemacht werden, um z. B. Eltern zu informieren oder um elektronische Medien als Unterrichtshilfen zu nutzen.
  • Ich warte bis der Lehrer den Unterricht und die Stunde beendet.
  • Während des Unterrichts beachte ich die Klassen- und Gesprächsregeln und trage zu einem lernfördernden Unterrichtsklima bei.
  • Essen und Trinken gehören in entsprechende Pausen und sind ansonsten während des Unterrichts nicht erlaubt. Ausnahmen sind (mehrstündige) Arbeiten.
  • Schimpfworte haben in der Schule keinen Platz, ich vermeide sie.
  • In Konfliktfällen wende ich mich an die jeweils dafür vorgesehenen Anlaufstellen -> Streitschlichter, Handyscouts, Schulsanitäter, SV, Klassenlehrer, Tatausgleich, Schüler-Beschwerde-Liste.
  • Ohne besondere Erlaubnis darf ich das Schulgelände erst nach meinem Unterricht verlassen.


III. Die Pause ist für alle zur Erholung da.

  • Auch in den Pausen verhalte ich mich im Gebäude ruhig und rücksichtsvoll.
  • Ich respektiere die Pause der Lehrerinnen und Lehrer und suche nur in dringenden Fällen den Verwaltungstrakt auf, vornehmlich nur in der 2. großen Pause
  • Selbstverständlich befolge ich die Anweisungen der aufsichtführenden Schüler und Lehrer.
  • In den kleinen Pausen bleibe ich im Klassenraum.
  • Als Schüler der 5. bis 8. Klassen gehe ich in den Pausen auf den Schulhof.
  • Als Schüler ab der 9. Klasse entscheide ich am Anfang der Pause, ob ich sie in der Klasse oder auf dem Hof verbringen möchte. Flure und Gänge sind keine Aufenthaltsräume.
  • Ich vermeide – besonders auch an den Verkaufsstellen - jegliches Drängeln und Schubsen.


IV. Ordnung und Sauberkeit fördern angenehme Atmosphäre und Wohlbefinden.

  • Ich entsorge meinen Müll nur in den dafür vorgesehenen richtigen Behältern.
  • Ich sorge mit dafür, dass die Gebäude und der Schulhof nicht durch Müll, Kritzeleien, Graffiti, Kaugummis oder Spucken verunreinigt werden. Dies gilt auch besonders für die Toiletten.
  • Nach dem Unterricht verlasse ich den Klassen- oder Fachraum erst, wenn er aufgeräumt ist und alle Stühle hochgestellt sind.


V. Lehrkräfte arbeiten mit den Eltern und Erziehungsberechtigten zusammen.

  • Die Lehrkräfte halten die Eltern und insbesondere die Elternvertreter über alle wesentlichen Angelegenheiten auf dem Laufenden. Sollten das Arbeitsverhalten, das Sozialverhalten oder die Leistung eines Kindes oder Jugendlichen zur Sorge Anlass geben, werden die betroffenen Eltern informiert, damit gemeinsam nach Lösungen im Interesse des Schülers gesucht werden kann.
  • Die Lehrkräfte legen das Benotungssystem und die Kriterien für die Bewertung von Leistungen für die Eltern und Schüler nachvollziehbar offen.
  • Die Lehrkräfte nehmen engagiert an den vielfältigen Veranstaltungen des Schullebens teil.


VI. Gemeinsames Vorgehen führt zum Erfolg: Eltern unterstützen die Arbeit der Lehrkräfte.

  • Eltern und Lehrer begegnen sich mit gegenseitiger Achtung und Respekt und sind für ihre Kinder bzw. für die Schüler ein Vorbild.
  • Die Höflichkeitsregeln kennen die Schüler aus dem Elternhaus kennen.
  • Im Interesse des Lernerfolges ist es ein großes Anliegen seitens der Schule, über mögliche außerschulische Ereignisse und Entwicklungen, die das Arbeitsverhalten, das Sozialverhalten oder die Leistung des Kindes beeinflussen könnten, informiert zu sein. So kann gemeinsam nach Lösungen im Interesse des Schülers gesucht werden kann.
  • Erzieherische Maßnahmen der Lehrkräfte werden von den Eltern unterstützt.
  • Bei Problemen wenden sich die Eltern in erster Linie an die betreffenden Fachlehrkräfte, danach an die Klassenlehrer und dann an die Schulleitung. Ein geeigneter Weg ist es auch, sich mit dem zuständigen Klassenelternbeirat bzw. mit dem Schulelternbeirat in Verbindung zu setzen.


VII. Alle Beteiligten legen großen Wert auf die Einhaltung der Regeln.

  • Auch wenn wir davon ausgehen, dass die Regeln eingehalten werden, führen Verstöße zu Konsequenzen nach folgendem Stufenmodell und §25 des Schulgesetzes.
  • Regelverstöße werden angesprochen, um im pädagogischen Gespräch Verhaltensänderung und Einsicht zu erzielen.
  • Kommt es wiederholt zu Regelverstößen oder widersetzt sich der Schüler den Anweisungen, wird die Klassenleitung und ggf. die Stufenleitung und/oder die Schulleitung informiert, um dann ein Gespräch und weitere Maßnahmen einzuleiten.
  • Bei Verstößen, die weitere Konsequenzen nach sich ziehen (z. B. unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes, Rauchen auf dem Schulgelände) wird dem Schüler eine zusätzliche Aufgabe vom Klassenlehrer übertragen
  • Bei aggressiven, gewalttätigen Handlungen, die zu Körperverletzungen führen (können), wird sichergestellt, dass der Schulfrieden gewahrt bleibt. Das bedeutet:
  • Der Schüler, von dem die Gewalt ausgegangen ist, nimmt nach Ausschluss durch den Schulleiter an dem Tag nicht mehr am Unterricht teil.
  • Die Eltern werden informiert, um den Schüler ggf. abzuholen.
  • Nach § 25 des Schulgesetzes werden Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.
  • Die betroffenen Schüler nehmen am „Tatausgleich“ teil.
  • Bei Sachbeschädigungen oder Diebstahl wird in jedem Fall der entstandene Schaden geltend gemacht. Es werden die Erziehungsberechtigten informiert und je nach Fall und Verhalten des Schülers werden pädagogische und Ordnungsmaßnahmen eingeleitet, ggf. wird Anzeige bei der Polizei erstattet.


Keine Gemeinschaft – gleich welcher Art, welchem Zweck sie dient, wie groß oder wie klein sie ist – kommt ohne Regeln aus. Also auch eine Schule nicht!
Wir wollen gemeinsam versuchen unser Miteinander zu verbessern, diesem Ziel dient der Schulknigge!
Also, lasst uns beginnen ihn umzusetzen!