Prävention

 

Präventionsarbeit an der Isarnwohld-Schule

Die Isarnwohld-Schule hat ein umfangreiches Präventionskonzept: Zahlreiche Projekte und Fachtage sowie fest in das Schulleben integrierte Strukturen sollen die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen fördern und umgekehrt vor Mobbing, Aggressionen, Gewalt oder der Entwicklung von Suchtverhalten vorbeugen.

Selbststärkung und Stressbewältigung

In der 5. und 6. Klassenstufe nehmen alle Klassen am Programm Sokrates – fit und stark plus II teil, das einen gesunden Lebensstil fördert und die Selbstwertschätzung der Schüler*innen stärkt. 

Medienprävention

Schon im zweiten Halbjahr der 5. Klasse findet ein Projekttag zu Medien statt, in dem der richtige Umgang mit dem Handy, mit Video- bzw. Computerspielen und Spiele-Apps thematisiert werden.

Die Medienscouts, speziell ausgebildete Schüler*innen der 9. Klassen, kümmern sich ebenfalls um den richtigen Umgang mit dem Handy bei den Schüler*innen der sechsten Klassen. Sie sensibilisieren die Jüngeren für Themen wie Cybermobbing oder Datenmissbrauch und üben einen verantwortungsvollen Umgang mit medialer Kommunikation ein.

In den 5. und 6. Klassen finden ferner Module zur PC-Nutzung statt, in der die Schüler*innen lernen, Computer sicher zu bedienen und die maßgeblichen Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen zu beherrschen.

In der 7. Klasse veranstaltet die Polizei bei uns eine mehrstündige Prävention zum Thema „Kriminalität ums Internet“, bei der die Jugendlichen lernen, was im Internet erlaubt ist und was nicht.

Suchtprävention

Die Siebtklässler*innen haben auch eine erste Drogenprävention, bei der vor allem Alkohol und Rauchen, aber auch noch einmal Spielsucht („Zocken“) im Mittelpunkt stehen.

Wiederholt wird eine solche Drogenprävention in der 9. Klasse. Hier liegt der Schwerpunkt nun auf Cannabis und den Legal Highs.

Bei speziellen Elternabenden in beiden Klassenstufen, auf denen sowohl unser Präventionspartner als auch die Polizei anwesend sind, können auch die Fragen und Sorgen der Eltern zu diesem Thema zur Sprache kommen.

Umgang mit Konflikten und Gewaltprävention

Ein Klassenrat in den 5. und 6. Klassen, an denen auch jede Woche unsere Schulsozialarbeiter*innen teilnehmen, stärkt den Zusammenhalt in der Klasse. Hier lernen die Kinder auch, Konflikte gemeinsam zu klären und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Ferner sind unsere Schulsozialarbeiter*innen immer für unsere Schüler*innen da, haben Raum für deren Sorgen, beraten, betreuen und beugen ebenfalls Gewalt vor, da Probleme und Aggressionen bestenfalls schon aufgefangen werden, bevor Gewalt entstehen kann.

Die Streitschlichter*innen sind speziell ausgebildete Schüler*innen der 8. und 9. Klassen, die in den Pausen eine Anlaufstelle für die jüngeren Schüler*innen bilden und diesen helfen, Konflikte selber und gewaltfrei zu lösen.

Der Tat-Ausgleich ist hingegen eine Methode, bei der ein geschulter Mediator vor allem bei einseitig verursachten Konflikten eingreift und einen Tatausgleich veranlasst, so dass der*die Geschädigte eine Wiedergutmachung erfährt.

Gesundheits- und Sexualaufklärung

Eine umfassende Gesundheitsvorsorge findet regulär im Biologieunterricht statt, da dort eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil mehrfach thematisiert werden. Konkret findet sich dies auch in Bausteinen des Programms Sokrates – fit und stark plus II wieder, das in den 5. und 6. Klassen umgesetzt wird.

Die Sexualaufklärung findet im Biologieunterricht einmal in der 6. und dann in der 8. oder 9. Klassenstufe statt. Die älteren Schüler*innen haben ferner in geschlechtsgetrennten Gruppen Gelegenheit, all ihre Fragen bei einer Frauenärztin des Vereins Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau bzw. einem männlichen Sexualpädagogen zu stellen.
Unsere Schule wird, sobald dies nach der Corona-Zeit möglich ist, auch an dem Projekt Liebesleben des BZgA teilnehmen, an dem die Themen Sexualität und Gesundheit den Schüler*innen der 8. und 9. Klassen auf innovative Art und Weise mittels eines Parcours vermittelt werden.

In allen neunten Klassen haben wir mit der „Fachstelle Gesundheit und Sexualität Aidshilfe Kiel e.V.“ einen Partner, der für eine AIDS-Prävention an unsere Schule kommt. Hier wird Wissen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten vermittelt und der Schutz davor in den Mittelpunkt stellt.

Individuelle Beratung in Konfliktsituationen

Unsere Schulsozialarbeiter*innen unterstützen Schüler*innen in individuellen Konfliktsituationen, beraten, helfen und vermitteln externe Hilfe an Schüler*innen und ggf. auch die Eltern, wenn dies gewünscht ist.

Außerdem haben wir eine Schulseelsorge.

Schule gegen sexuelle Gewalt

Die Isarnwohld-Schule arbeitet an der Umsetzung eines sog. Schutzkonzepts, das sexueller Gewalt vorbeugen und ein gewaltfreies Miteinander von Schüler*innen und Lehrer*innen fördern soll. Die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ wurde vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, ins Leben gerufen und soll in allen Schulen umgesetzt werden (mehr >>>). Wir wollen dafür Sorge tragen, dass alle Schüler*innen sich jederzeit an unserer Schule sicher und wohl fühlen, es „keinen Raum für Missbrauch“ gibt (so das Schlagwort einer Kampagne des UBSKM) und ein gemeinsames Miteinander mit Respekt, Toleranz und Achtung voreinander gelebt wird.

 

Tabellarischer Überblick>>>

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Dr. Daniela Langer (Präventionsbeauftragte)