Fachschaften: evangelische und katholische Religion

"Erde" von L. Hoffmann (O2g)

Warum Religion?

Darauf gibt es verschiedene Antworten:

In unserem Religionsunterricht legen wir besonders Wert darauf, die Grundlagen des Glaubens zu vermitteln und wollen dabei alle Glaubensrichtungen berücksichtigen. Die Themen werden aus allen Blickwinkeln zu betrachtet, damit die Schülerinnen und Schüler sich eine eigene Meinung bilden können. Dabei ist das Ziel durch Erkenntnis und Einfühlen  Toleranz und Akzeptanz gegenüber Religionen, Kulturen und anderen Weltanschauungen ermöglichen.

Evangelischer und katholischer Religionsunterricht ist eine Möglichkeit, auf altersgerechte Art und Weise andere Menschen besser zu verstehen. Dabei erhält jedes Kind Einblicke, die spirituellen Facetten unserer Welt zu entdecken.

Der Unterricht hilft bei der Identitätsfindung und Charakterentwicklung der Schüler*innen. Durch den vielfältigen Unterricht lernen die Schüler*innen viele verschieden Religionen kennenlernen, wodurch auch ein Verständnis aufgebaut wird, das beim Verstehen der heutigen kulturellen Vielfalt hilft und ein Leben lang anhält.

Der Religionsunterricht gehört zum Fächerkanon in der Schule, da er sich wie alle Fächer auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule bezieht. In einer zunehmend komplexer werdenden Welt kommt diesem Unterricht eine besondere Bedeutung zu.

 

Infoabend für die 5. Klassen 2019

Wie unterrichten die Religionslehrer*innen?

An der Isarnwohld-Schule gibt es evangelischen und katholischen Religionsunterricht. Ganz wichtig: Religionsunterricht ist für alle da, egal ob getauft oder nicht, glaubenserfahren oder eher kritisch! Gefragt sind Neugier und Offenheit, die Bereitschaft sich auf ungewohnte Fragestellungen und neue Erfahrungen einzulassen. 

Von der fünften Klasse an wird die Teamfähigkeiten ihres Kindes weiter ausgeprägt, denn vor allem kreative Gruppenarbeiten - zum Beispiel eine Religionszeitung erstellen, Rollenspiele etc. - machen den meisten Schüler*innen viel Spaß, fördern das Miteinander, das Sich-Einfühlen, Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft. Richtig streiten, Kinderrechte, Freundschaft, Vorbilder u.v.m. sprechen genau jene Themenkreise an, die die Kinder in diesem Alter bewegen,

  • weil es wichtig ist, über uns, über unsere Mitmenschen, über die Welt und über Gott nachzudenken, damit wir uns selbst und unsere Rolle in der Welt begreifen.
  • weil es sich lohnt, aus dem Blickwinkel des Christentums und aus der Sicht anderer Religionen Antworten nach dem Sinn des Lebens zu suchen.
  • weil es dem friedlichen Zusammenleben dient, nach gemeinsamen Werten zu suchen, aber auch zu lernen, bestehende Werte kritisch zu überprüfen.
  • weil es sich lohnt, mit der Grundlage unserer eigenen Kultur vertraut zu sein.
  • weil es immer wichtiger wird, in einer globalisierten Welt über andere Religionen, Kulturen und Weltanschauungen informiert zu sein, damit man andere Menschen besser verstehen kann und die Hintergründe zahlreicher aktueller Konflikte durchschaut.
  • weil es für eine lebenswerte Zukunft keinen anderen Weg gibt als zu lernen, wie wir Lösungen für friedliche Wege aus Konflikten finden, wie wir verantwortlich mit unserer Umwelt umgehen können, wie wir glücklich werden können.

Dazu mehr:

Schulcurriculum (ev.)

Fachanforderungen (ev.)

Fachanforderungen (kath.) 

 

Die Lehrkräfte der Fachschaft ev. und kath. Religion:

Ute Autzen                       

Meike Dainat                                                  

Beatrix Förster                 

Gesa Hamann                  

Güde Hecht                      

Jens Lüthje                       

Arnika Nehlsen                

Ruth Sanner                       

Jens Woelke      

Silke Erkul (Fachschaftsvorsitzende)

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