Schulsozialarbeit

Wer sind wir?

 

 

Ich bin Florian Fiedler und 1983 im wunderschönen Kappeln an der Schlei geboren. Meine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher bildet das Fundament meiner pädagogischen Arbeit. Spezialisiert bin ich im Elementar- sowie im sozialpsychiatrischen Bereich.

Zuletzt arbeitete ich drei Jahre als aufsuchender Straßensozialarbeiter (Streetwork) im westlichen Teil Kiels. Während dieser Zeit betreute ich circa 180 Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren in schwierigen Lebenssituationen. Obwohl die Klienten nicht unterschiedlicher hätten sein können, hatten sie dennoch eines miteinander gemein: die meisten besaßen keinen Schulabschluss.

Daher freue ich mich nun, Teil eines schulischen Unterstützungsteams zu sein, um zur Persönlichkeitsentwicklung und zum erfolgreichen Schulabschluss der SchülerInnen beitragen zu können.

 

Mein Name ist Jasmin Rühe (B.A. Soziale Arbeit), ich bin die neue Kollegin an der Seite von Florian Fieder für die Schulsozialarbeit an der Isarnwohld-Schule in Gettorf.

Bevor ich zu Euch an die Schule gekommen bin, habe ich in einem Familienzentrum in Kiel-Mettenhof gearbeitet in dem es auch eine große Kindertageseinrichtung gibt.

Dort hatte ich mit unterschiedlichsten Personenkreisen und Persönlichkeiten zu tun, was mir an meiner Arbeit sehr gefallen und mich motiviert hat. Vor dem Studium habe ich als Zahnmedizinische Fachangestellte gearbeitet und schon dort gerne Kinder und Erwachsene während ihrer Behandlung begleitet und unterstützend zur Seite gestanden.

Mein Anliegen in der Schulsozialarbeit ist es, den Kindern eine verlässliche und unabhängige Anlaufstelle zu bieten, bei denen sie ihre Wünsche, Sorgen und Ängste besprechen können. Ebenso sind wir für Euch da, wenn ihr von Euren schönen Erlebnissen am Wochenende erzählen wollt. In Einzelgesprächen oder in Gruppenarbeit unterstütze ich Euch gerne lösungsorientiert im Schulalltag.

 

Warum ist Schulsozialarbeit wichtig?

Der Großteil des Tages eines Jugendlichen hat in und mit der Schule zu tun (Unterricht, Hausaufgaben, Treffen von MitschülerInnen in der realen und virtuellen Welt). Entsprechend finden sich auch viele Fragen, Themen und Konflikte, die mit Schule zu tun haben. Es gehört zum Erwachsenwerden dazu, diese Konflikte nicht (mehr) mit seinen Eltern klären zu wollen. Meist sind Gleichaltrige die ersten Ansprechpartner. Allerdings gibt es auch Themen, bei denen die Meinung eines Erwachsenen wichtig ist. Dazu haben SchülerInnen die Möglichkeit, sich an Fachkräfte zu wenden. Als unabhängige AnsprechpartnerIn vor Ort bietet Schulsozialarbeit hierfür ein niederschwelliges Beratungsangebot, welches allen, die mit Schule zu tun haben, zugänglich ist. Als SchulsozialarbeiterIn kennen wir das Umfeld Schule, sind aber nicht Teil des notengebenden Systems.

Um den Folgen der gestiegenen Ansprüche präventiv entgegenzuwirken, bietet Schulsozialarbeit die Möglichkeit von Klassentrainings an, um dadurch ein positives Klassenklima entwickeln zu können. Diese können speziell zu einem Thema in den Klassen stattfinden oder auch als begleitende Gruppenangebote im Alltag.

Die Gemeinschaft und Vielfalt an der Schule bieten viel (Konflikt-)Potenzial. Hier hilft Schulsozialarbeit mit einem unabhängigen und geschützten Raum, Konflikte konstruktiv zu lösen. Zu guter Letzt gibt Schulsozialarbeit viele Möglichkeiten, Gemeinschaft positiv zu erleben, z.B. beim Spielen, beim gemeinsamen kreativen Handeln oder beim Austausch schöner Geschichten und Erlebnisse. Wir freuen uns, wenn ihr mit euren kleinen oder großen Sorgen, Ängsten oder Schwierigkeiten zu uns kommt.

 

 

Was machen wir?

  • Ansprechpartner für Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen
  • Präventionsarbeit, z.B. Klassentraining, Kleingruppenarbeit
  • Krisenintervention                            
  • Beratungsgespräche bei Problemen aller Art (z. B. Schulangst, andere Ängste, Mobbing, Aggressionen)                                                          
  • Schlichtungen in Konfliktsituationen                       
  • Beobachtungen während des Unterrichtes
  • Teilnahme an pädagogischen Konferenzen
  • Schnittstelle zu anderen Institutionen (Jugendamt, Polizei, Diakonie, Brücke e.V. etc.)
  • Übergang zwischen Grundschulen und weiterführende Schule begleiten

 

Wo sind wir? Und wann sind wir erreichbar? Und wie?

Wir haben im Z-Gebäude unsere Büros: unten bei dem Eingang vom Mittelgebäude ins Z-Gebäude die erste Tür rechts, und im ersten Stockwerk des Z-Gebäudes im alten LOS-Raum.

Wir sind telefonisch erreichbar unter 04346 418376. Das Büro ist in der Zeit von 7.30 – 14.00h besetzt. Da wir aber auch in der Schule unterwegs sind oder gerade ein Gespräch führen, kann es sein, dass wir nicht immer ans Telefon gehen. Dann sind wir per Mail unter florian.fiedler@isarnwohld.org oder jasmin.ruehe@isarnwohld.org zu erreichen.