Fachschaften: Spanisch

Warum Spanisch? - Einige Fakten:

 

  • Spanisch ist eine Weltsprache, die von ca. 400 Mio. Menschen gesprochen wird. Sie ist die offizielle Sprache in Spanien und in weiten Teilen Lateinamerikas verbreitet. Des Weiteren ist Spanisch eine der Amtssprachen der EU und der UN sowie Arbeitssprache in internationalen Organisationen.
  • Spanischkenntnisse eröffnen den Zugang zum spanischen Sprachraum, der von wachsender wirtschaftlicher und geopolitischer Bedeutung ist. Zum Sprachraum gehören zunehmend auch die USA.
     
     Länder in denen Spanisch Amtssprache ist, bzw. von einem Großteil der Bevölkerung aktiv gesprochen wird.
  • Da sich Spanisch und Englisch mehrere Wörter lateinischen Ursprungs teilen, findet man viele Wörter im alltäglichen Sprachgebrauch wieder.

Zum Beispiel enden die Wörter, die im Englischen auf -tion enden, im Spanischen auf -ción wie atención, publicación und liberación. Amerikanische Städte / Bundesstaaten mit spanischen Namen stammen aus der Zeit der conquistadores: Los Ángeles (Stadt der Engel), Nevada (verschneites Land), Florida (blumenreich) und Amarillo, das spanische Wort für gelb.

  • Spanischkenntnisse erweitern die Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte in Schule und Studium und können für die berufliche Tätigkeit von großem Nutzen sein.
  • Laut Wikipedia zählt Spanisch zu den beliebtesten Fremdsprachen, die Menschen in Europa und Amerika lernen.
  • Es gibt zwei Arten des Spanischen: Europäisches Spanisch und lateinamerikanisches Spanisch. Gerade der lateinamerikanische Wirtschaftsraum und somit auch der sprachliche Raum bietet eine Vielzahl an beruflichen Möglichkeiten.
  • Spanisch ist der Schlüssel zu vielen Kulturen und ihrem Kulturerbe: Spanien beispielsweise mit seinen geschichtlichen Verbindungen zum Islam und nach Afrika oder die Länder Lateinamerikas mit ihrer spanischen Prägung, aber jeweils eigenen – teils indianischen, teils afrikanischen, teils europäischen – Wurzeln, aber auch die USA mit ihrer multikulturellen Gesellschaft.


Spanisch an der Isarnwohld-Schule:

 

  • Spanisch wird als Unterrichtsfach in der Oberstufe an unserer Schule angeboten. Es besteht die Möglichkeit, es ab der O1 als neueinsetzende Fremdsprache zu belegen. Wer sich hierfür entscheidet, hat 4 Wochenstunden zu absolvieren. In der Oberstufe benötigt man für das Abitur zwei Fremdsprachen. Wer beispielsweise nach dem MSA in die Oberstufe wechselt, hat so die Gelegenheit, es als zweite, neueinsetzende Fremdsprache zu belegen. Das Fach muss dann für drei Schuljahre mit jeweils vier Wochenstunden belegt werden.

 Unsere Unterrichtsprinzipien kurz dargestellt:

  • Unser Spanischunterricht findet kompetenzorientiert statt. Das bedeutet, dass die spanische Sprache Mittel des Kommunizierens, Denkens und Handelns sein soll. So erwerben die Schülerinnen und Schüler im Spanischunterricht nicht nur die kommunikativen Kompetenzen (Sprechen, Hör- und Leseverstehen, Schreiben und Sprachmittlung), welche es ihnen ermöglichen, Alltagssituationen souverän auf Spanisch zu meistern, sondern gewinnen auch Einblicke in hispanophone Kulturen.
  •  Unterrichtssprache ist Spanisch. Die deutsche Sprache wird in Ausnahmefällen zielführend eingesetzt, z.B. bei methodenorientiertem Arbeiten.

  • In unserem Spanischunterricht werden Fehler als Teil des Lernprozesses Ziel ist die Aufrechterhaltung der Kommunikation, nicht die Fehlerfreiheit der Aussage.

  • Die Inhalte der Stunden sind so gestaltet, dass sie auf die Lebenswelt aller Schülerinnen und Schüler abzielen. Mögliche unterrichtliche Inhalte sind: Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Kultur oder Sport. Der spanischen und lateinamerikanischen Kulturlandschaft (Geschichten, Filme, Gedichte, Kunst) wird ebenfalls eine signifikante Bedeutung im Unterricht zugeschrieben.

  • Aufgaben im Unterricht und in Klassenarbeiten decken die drei vom Ministerium vorgegebenen Anforderungsbereiche ab: I. Reproduktion und Verstehen, II. Reorganisation und Analyse, III. Werten und Gestalten.

 

 
  •  Aber ohne Fleiß kein Preis! Vokabeln und Grammatik fliegen uns dennoch nicht wie  gebratene Tauben in den Mund, sondern wollen erarbeitet und geübt werden. Eine positive Einstellung zum Lernen, Interesse an Sprachen und die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten - allein, mit einem Partner oder in der Kleingruppe - sind von Vorteil. Wer mit Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache schon gut zurechtkommt, ist hier sicher richtig.

 Differenziertes Lernen
   Da Lernen ein individueller Aneignungsprozess ist und Schülerinnen und Schüler sich in Arbeitstempo, Lernweg, Interesse und Vorwissen unterscheiden, fördern wir durch organisatorische und methodische Maßnahmen die individuelle Begabungen und Fähigkeiten und geben den Schülern die Möglichkeit mit differenzierten Lernhilfen zu üben. Somit existieren beispielsweise Zusatzaufgaben für los rápidos (die Schnellen) und Lernhilfen (sistema de apoyo) für langsamere Lerner.

Lehrwerke

  • Wir arbeiten mit dem Lehrwerk Adelante von Klett. In den ersten anderthalb Lernjahren kommen die Bücher Nivel elemental und Intermedio zum Einsatz.

 Was sagen die Schüler ?

 

  • „Ich habe mich für Spanisch als Fremdsprache entschieden, weil ich oft nach Spanien reise, mich die Kultur interessiert und weil sich eine weitere Sprache im weiteren Leben als sinnvoll erweisen kann, beispielsweise bei einem Praktikum oder ähnlichem.“ (Schülerin O2)

 

  • „Im Spanischunterricht machen wir oft Partnerarbeit (z.B. Tandemübungen oder Grammatikspiele), bei der wir das freie Sprechen trainieren können.“ (Schülerin O2)


  • „Wir bekommen viel Zeit, um den Stoff zu erlernen und anzuwenden. Des Weiteren gefällt mir besonders die Aussprache der spanischen Sprache.“ (Schüler  O2)