Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Isarnwohld-Schule verfolgt entschieden die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), um bei ihren Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt zu entwickeln. Dieses erfolgt im Rahmen der Umsetzung der Fachanforderungen und wird darüber hinaus durch zahlreiche Projekte und Vorhaben unterstützt.

Auszeichnungen für die Initiativen

Zukunftsschule.SH

Für ihr Engagement erhielt die Isarnwohld-Schule Gettorf im Jahr 2015 erstmals und im Jahr 2017 erneut die zwei Jahre gültige Auszeichnung der Stufe 1: Wir sind aktiv! 2019 erfolgte wiederum eine Re-Zertifizierung mit der Stufe 2: Wir arbeiten im Netzwerk!

Dabei erarbeiten unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften im Fachunterricht praxisnah und zeitgemäß vielfältige Projekte, die sie wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse hinsichtlich eines verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Handelns gewinnen lassen (s. www.zukunftsschule.sh).

Beispiele dafür sind:

           „Europa macht Schule“

           „Wie wollen wir in 70 Jahren leben?“

          „Spiel mal Meer“

          „Leere Meere“, ein Modellspiel zur Überfischungsproblematik

          „Lampen aus Recycling“

 

„Meer~Wert Nachhaltigkeit“
Unter diesem Motto nahm unsere Schule 2017 und 2018 auf Initiative der Müllverbrennung Kiel am bundesweiten Modellprojekt „Nachhaltigkeitsberichte für Schulen“ teil und leistet zugleich einen Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen, Kompetenzentwicklung, Stärkung und Mobilisierung der Jugend). Mit der Unterstützung des Instituts für Nachhaltigkeitsbildung (IfN) sichtete und systematisierte ein Projektteam bestehend aus Vertretern aller an Schule Beteiligten (Reinigungskräfte, Hausmeister, Eltern, Schülerschaft, Lehrkräfte) Projekte, Angebote und Kooperationen. Schulelternbeirat, Schülervertretung und Förderverein unterstützen das Wirken der Isarnwohld-Schule hinsichtlich des Nachhaltigkeitsaspekts (s. Nachhaltigkeitsbericht).

  • Beauftragte in ausgewählten nachhaltigkeitsbezogenen Bereichen (Gleichstellungs- und Schwerbehindertenbeauftragter, Beauftragter für Verkehrserziehung)
  • Nachhaltigkeitsbezüge verschiedener Fachschaften durch Außerschulische Lernorte: Geomar, ozean:labor, Botanischer Garten, Tierpark Gettorf, Müllverbrennung Kiel
  • Projekttag zum Thema „Bauernhof“, „Europa"
  • Beteiligung von Schülervertretung, Schulelternbeirat und Förderverein an der nachhaltigen Gestaltung unserer Schule
  • Schulhofgestaltung
  • Soziales Engagement (Schulsanitäter, Streitschlichter, Handy- und Medienscouts)
  • Nachhaltigkeitsimpulse durch Yanomami-Vortrag von Christina Haverkamp, Klimaexkursion, Bauernhoffachtag, Aufklärung und Unterstützung im Kampf um die Kinderdemenz, Kunst und Nachhaltigkeit (Ausstellung „Inklusion und ich", Müll mal anders!)

 

N-Nachhaltigkeitsziele

Die 17-UN-Nachaltigkeitsziele werden zunehmend ein Orientierungsrahmen für die schulischen Nachhaltigkeitsaktivitäten. Insbesondere die Ziele 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ (Kooperationspartner, Eltern etc.) und 14 „Leben unter Wasser“ (bedingt durch die geographische Lage an der Ostsee) sind dabei zu nennen.

 

Ausblick

Projekt im Entstehen:

„Alles was zählt"
Mit der Installation einer Klimaanzeige in der Pausenhalle können unsere Schülerinnen und Schüler die Verbrauchsenergiedaten unserer Schule in Echtzeit verfolgen und diese dann zielgerichtet durch ihr nachhaltiges Handeln beeinflussen. Damit wird das UN-Nachhaltigkeitsziel 12 „Bezahlbare und saubere Energie“ intensiv verfolgt.

„Wildblumenwiese"
Schüler setzen sich in Eigeninitiative für die natürliche Artenvielfalt ein.

„Leere Meere"
Schüler vernetzen sich mit Institutionen und anderen Schulen, um diese Spielidee weiterzutragen.

Nachhaltigkeitsbericht über die Isarnwohld-Schule